Peak Shaving mit Batteriespeichern: Lastspitzen kappen, Netzentgelte senken
Wie Unternehmen mit Batteriespeichern teure Lastspitzen reduzieren, Netzentgelte senken und zusätzliche Erlöse erschließen – die Grundlagen verständlich erklärt.
Für viele Unternehmen sind kurzzeitige Lastspitzen ein teurer Kostentreiber: Der Leistungspreis im Netzentgelt richtet sich oft nach der höchsten gemessenen Leistung im Abrechnungszeitraum. Ein Batteriespeicher kann hier gezielt gegensteuern.
Was Peak Shaving bedeutet
Beim Peak Shaving deckt der Speicher kurzfristige Lastspitzen ab, statt sie aus dem Netz zu beziehen. Die gemessene Spitzenleistung sinkt – und mit ihr der Leistungspreis. Der Effekt ist planbar und wirkt dauerhaft über die gesamte Laufzeit der Anlage.
Mehr als nur Kostensenkung
Ein Batteriespeicher leistet in der Regel mehrere Dinge gleichzeitig:
- Lastspitzen kappen und so Netzentgelte reduzieren
- Eigenverbrauch erhöhen, indem überschüssiger Solarstrom zwischengespeichert wird
- Zusätzliche Erlöse durch die Vermarktung an Regelenergie- und Intraday-Märkten
Welcher Nutzen im Vordergrund steht, hängt vom Lastprofil und der Erzeugung ab. Entscheidend ist eine Auslegung, die zum konkreten Betrieb passt.
Wann sich ein Speicher rechnet
Die Wirtschaftlichkeit hängt von Speichergröße, reduzierbarer Lastspitze, Leistungspreis und möglichen Handelserlösen ab. Einen ersten Eindruck liefert unser Batteriespeicher-Rechner – unverbindlich und sofort.
Für eine belastbare Auslegung analysieren wir Ihr Lastprofil und dimensionieren den Speicher netzdienlich und wirtschaftlich.